Karte Jogi, Sänger und Gitarrist Alex, Schlagzeuger Michi, Bassist Matze, Sänger und Gittarist

Alex Michi Jogi Matze

Es war einmal...,
an einem finsteren Abend im April 2002, Ich saß einsam und verlassen in der Hütte des weltbesten Stammtisches (Mexico `01) und starrte so in mein Bier. Irgendwie war mal wieder alles fürn Arsch und sowieso musste mal wieder irgendwas neues kommen, aber nicht so die Kategorie Briefmarken sammeln oder Karnickel-Zuchtverein, sondern etwas richtig amtliches. Auf dem Heimweg kam mir dann plötzlich die Idee: "wir machen ne Band!". Dat da nich eher einer drauf gekommen is?! Ha, alles klar, die Idee stand, jetzt es nur noch, den Plan in die Tat umzusetzen...
Am nächsten Tag machte ich mich direkt auf die Suche nach Komplizen und fand sie auch mehr oder weniger schnell. Da war sie nun, unsere Band mit der Besetzung:
 
Alex: Schlagzeug
Matze: Gitarre
Michi: Bass
Rainer: Bass
Thomas: Gitarre
Bierholer: Yorrow
Management: Maddin
 
Die Tatsache, dass keiner von uns wusste, wie er Teil, das er in Zukunft in den Händen halten würde, bzw. hinter dem er sitzen würde, zu bedienen hatte war eher nebensächlich, oder ehrlich gesagt, es war uns SCHEIßEGAL!!! Die Hauptsache war schließlich das wir jetzt ne Band hatten und nicht nur irgendeine, sondern die erste Punkrock-Band, die Asbeck jemals hatte. Jetzt musste natürlich ein Bandname her. Da es zu dieser Zeit bei einigen von uns gerade angesagt war gerne mal ein wenig Kaffeeprütt zu rauchen, war ein Name schnell gefunden. Ab sofort hießen wir Kaffeeprütt. Es ging nun erstmal ein paar Wochen ins Land, bevor wir bemerkten, dass uns noch ein nicht unerheblicher Faktor in der Gleichung:

Band = Leute + Bandname + Instrumente

fehlte. Nun hieß es also sparen was das Zeug hält und schnellstmöglich an Instrumente zu kommen. Irgendwann im Januar 2003 war es dann endlich so weit. Matze hatte ne Gitarre, Rainer nen Bass und ich mein Schlagzeug. Michi und Thomas hattens noch nicht so eilig (gut Ding will weile haben). Jetzt ging die "harte Arbeit" im Leben der zukünftigen Rockstars los.
Nachdem wir uns auf ein paar Songs geeinigt hatten, die wir covern wollten und diese auch jeder für sich geprobt hatte, standen wir vor der nächsten Hürde: das Zusammenspielen! Matze und ich machten den Anfang mit unserer 2-Mann-Kellersession, die zwar geil waren, aber ohne Gesangsanlage und Bass (Michi hatte ja noch keinen und Rainer`s war wahrscheinlich noch originalverpackt) fehlte doch irgendwie der letzte Kick. Wir hielten trotzdem durch, was sich auszahlte, denn es kam der Tag, an dem wir plötzlich schon zu dritt waren. Michi hat nen Bass!!!

Ach ja, ne Namensänderung hat kurzzeitig auch noch stattgefunden. Kaffeeprütt wurde MiMaAlThRa, zwar auch nicht besser, aber ließ sich auf jeden Fall im besoffenen Zustand gut grölen. Bei der Namensänderung hatten wir noch nicht die Hoffnung aufgegeben, dass sich auch Thomas irgendwann mal eine Gitarre zulegt und Rainer seinen Bass aus dem dunklen Schrankverlies seines Partyraums bereit. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt, aber es kommt nun einmal der Punkt, an dem auch die gehoffteste Hoffnung stirbt, und so kam es dann, dass wir zu Dritt weiter machten. Matze, Michi und Ich. Da sich MiMaAl, MiAlMa, MaMiAl, MaAlMi oder AlMaMi noch beschissener als MiMaAlThRa anhörten entschlossen wir uns dazu wieder keinen Namen zu haben. Eines Tages im November brachte Matze dann Jogi mit zur Probe, der zu der Zeit ein bandloses Leben in Schöppingen fristete und für ein paar Kanülen Bier günstig zu haben war. Was natürlich das geilste war, war die Tatsache, dass er auch ne PA-Anlage samt Mikros mit in die Band brachte (Lob sei dir oh Herr) und außerdem auch noch das Geklimper auf seinem Keyboard beherrschte. Endlich hatten wir Gesang im Proberaum! Geil! Geil! Geil! Jetzt konnte richtig gerockt werden, zwar die nächsten zwei Monate nur Coversongs, aber immerhin.

Dann, im Januar 2005, war es soweit. Matze brachte den ersten von ihm eigenhändig geschriebenen und komponierten Song mit zur Probe. Ist zwar erst schwierig, alle Instrumente auf einen Nenner zu kriegen, aber dann umso geiler, weil dir dann keiner sagen kann, wie du den Kram zu spielen hast. Da kann dir keiner reinreden, is schließlich unser Song!!! Dann kam die namenstechnisch gesehen wichtigste Probe unserer Band. Wie es nun mal so ist, hat man als Musiker meist wenig Kohle auf Tasche und so haben wir uns von den Nobel-Getränken wie Beck`s, Krombacher usw. aus dem Proberaum verabschiedet und unser Vertrauen in den Gerstensaft einer Brauerei aus Mönchengladbach gesteckt: OETTINGER Edelpils! Lange Rede kurzer Sinn, die erste Probe mit OETTINGER Edelpils war die geilste und rockigste Probe, die wir bis dahin je hatten. Das konnte natürlich nur mit dem neuen "Rockwasser" aus dem blauen Kasten zusammenhängen, also gab es für uns nur noch einen Namen: